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Die Modern Portfolio Theory
Ein renommierter Standard für die Diversifizierung

Die Frage rund um den Schutz und die Wachstumsmöglichkeiten von Vermögen ist nichts Neues. In „Der Kaufmann von Venedig“ erklärt William Shakespeare, wie der Kaufmann jedes Mal seine Fracht auf unterschiedliche Schiffe aufteilt. Falls es ein Problem mit einem Schiff geben sollte, würde er nicht die gesamte Fracht verlieren…
Wir können sogar noch weiter in der Geschichte zurückgehen. In der jüdischen Bibel, dem Talmud, steht beispielsweise, dass man sein Vermögen besser aufteilt und es teilweise in Gold, Waren und Grundstücken anlegt. Falls es irgendwann mit einem dieser Elemente Probleme geben sollte, so können die anderen beiden hoffentlich die Verluste wieder ausgleichen.

Es ist eindeutig, dass man sich schon lange darüber einig ist, dass eine Diversifizierung Sinn macht.

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften

Bleibt also noch die Frage, wie zu diversifizieren ist. Jede Anlageklasse besitzt ein unterschiedliches Risiko, und es ist daher wahrscheinlich nicht so klug, Ihre Ressourcen verhältnismäßig aufzuteilen. Harry Markowitz und William Sharpe waren die ersten, die diese Intuition quantifiziert haben. 1990 erhielten die beiden für ihre Theorie den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Man könnte sagen, dass die Modern Portfolio Theroy der traditionellen Philosophie des „Stock Picking“ entgegensteht. Heutzutage ist die Modern Portfolio Theory ein von fast allen Privatbanken akzeptiertes Modell zur Verwaltung diversifizierter Portfolios.

Harry Markowitz

Kaufen Sie den Heuhaufen, nicht die Nadel.

Der Anlageausschuss hat mithilfe der Beratung durch einen angesehenen akademischen Beirat unterschiedliche Anlageklassen identifiziert. Für jede dieser Klassen wurde ein Tracker mit einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewählt. Die Tracker sind Fonds, die einem zugrunde liegenden Aktienindex folgen. Sie haben somit den Vorteil, noch mehr Diversifizierung zu bieten.

Die Modern Portfolio Theory ermöglicht sowohl eine optimale Auswahl an unterschiedlichen Trackern als auch die Bestimmung einer effizienten Grenze. Diese „effiziente Grenze“ ist die Sammlung an Portfolios, die einen maximalen Ertrag bei einem spezifischen Risikoniveau haben. Die Bewegungen am Aktienmarkt oder die Performance der Tracker können natürlich eine Kluft zwischen einem spezifischen Portfolio und dieser „effizienten Grenze“ reißen. In diesem Fall muss das Portfolio wieder ausgeglichen werden.